2018 Kuba

Endlich nach Kuba! Die Grösste der karibischen Inseln stand schon lange auf meiner Liste. Umso mehr freute es mich, dass Sebastian sich bereit erklärte mitzukommen. Wohl vor allem wegen der vielen Oldtimern aus den 1950er Jahren, die in Kuba immer noch zahlreich auf den Strassen unterwegs sind. Und wohl auch, weil sowohl ihm als auch mir klar ist, dass Kuba nicht mehr immer das Kuba sein wird, wie es aktuell noch einigermassen ist.

Zuerst galt es die Frage zu klären, wie wir durch Kuba reisen sollen. Angeboten werden zum einen klassische geführte Bus-Rundreisen, das war mir aber dann doch zu langweilig. Weiter hätte man sich einen Mietwagen leihen können und damit die Insel selber entdecken. Allerdings habe ich immer von schlechtbeschilderten Strassen mit vielen Schlaglöchern gelesen und auch, dass man im Falle eines Unfalles unter Umständen bis zur Aufklärung (oder bis es allen Beteiligten gesundheitlich wieder gut geht) im Land bleiben muss. Auch die Möglichkeit einer Reise per Taxi (sogenannte Sammel-Taxis Collectivo) wird immer wieder erwähnt und wäre für mich durchaus auch in Frage gekommen. Eine Reise per Zug wird sogar von Kubanern selber nicht empfohlen, da die Bahn in Kuba sehr unzuverlässig ist.

Schlussendlich sind wir aber bei Travelbird auf ein Kombi-Angebot vom Reise-Anbieter micuba.nl gestossen. In diesem Angebot war der Flug mit dabei, die Unterkünfte in Kubas Bed&Breakfasts „Casa Particulares“, der Transport mit den öffentlichen Bussen von Viazul sowie die eine oder andere Stadtführung. Die ganze Reise macht man dann selber ohne Reiseleiter oder ähnliches. Auf dem Reiseplan standen die Städte Havanna, Vinales, Cienfuegos, Trinidad und Varadero. Das war für uns dann gerade richtig so und wir haben das Angebot kurzerhand gebucht.
Rückblickend wäre es gut und sicher auch etwas günstiger gegangen, diese Dinge komplett selber zu buchen (Casa Particulares sind gut im Internet vertreten und auch Tickets für den Viazul können online gebucht werden- Zudem helfen die Casa-Besitzer beim Vermitteln von Ausflügen). Aber es ist halt manchmal schlicht einfacher und sicherer, ein komplettes Angebot zu buchen, damit man sich weniger über das Land vorher informieren muss.

Hier erstmal einige Fakten zu Kuba:

  • Beste Reisezeit: diese wird von November bis April angegeben; Trockenzeit mit wenig Niederschlag
  • Einreise: für die Einreise ist ein gültiger Reisepass und ein Visum notwendig, dass für 70 Franken über die kubanische Botschaft bestellt werden kann
  • Währung: Kuba hat zwei Währungen. Zum einen den CUC (Peso convertible) für Touristen, sowie den CUP (Peso cubano) für die Einheimischen. Der CUP ist vor allem für staatlich subventionierten Waren und Dienstleistungen. Der CUC hat ausserhalb von Kuba keinen Wert und kann auch nur innerhalb von Kuba bezogen werden. Etwas Vorsicht ist beim Bezahlen geboten; zum einen „verzählen“ sich die Kubaner gelegentlich beim Rückgeld und geben weniger zurück; oder aber sie betrügen und geben den Touristen CUP anstelle von CUC zurück, welche wesentlich weniger Wert haben. Ist uns beides nie passiert, aber man soll darauf achten, kommt anscheinend gelegentlich vor.
  • Geld wechseln: am Besten Euros oder Schweizer Franken mitnehmen und direkt in Kuba in einer der Wechselstuben oder auch Hotels tauschen
  • Kreditkarte: Kreditkarten, welche über eine Amerikanische Bank gehen, funktionieren nicht. So z.B. American Express aber auch z.B. die Migros Cumulus Mastercard. Ich habe mir extra eine Visakarte bei der DKB machen lassen, um im Notfall doch noch an Geld zu kommen. Diese hat dann auch einwandfrei funktioniert. Am besten genügend Bargeld für die gesamte Reise dabei haben!
  • Sprache: Auf Kuba wird Spanisch und nur wenig Englisch gesprochen. Als Vorbereitung habe ich mir daher einen Offline-Spanisch Guide aufs Handy geladen, der die Wörter auch aussprechen kann. Denn Spanisch können Sebastian und ich keines 🙂 Habe aber im Flieger die wichtigsten Wörter für Essen, Transport und Begrüssung gelernt. Und sind mit der App im grossen und ganzen dann gut durchgekommen. Man kann sich ja auch mit Händen und Füssen, sowie einem Mix aus Englisch/Spanisch und Nicken verständigen 🙂
  • Einkaufen: Nicht alles kann man sich so leicht in Kuba kaufen, daher sicher Reiseapotheke und Necessaire von an fang an gut packen. Das gleiche gilt bei den Nahrungsmitteln; nicht alles ist gleich gut verfügbar. Daher werden auch meistens die gleichen Speisen angeboten. Kann gut sein, dass man in einem Lebensmittelgeschäft nur gerade 1 Sorte Chips findet. Wenn überhaupt… Wir waren auf jeden Fall froh, vor der Reise extra genügend Darvidas als Proviant mit eingepackt zu haben!
  • Preise: sind in Kuba relativ hoch. Für ein Abendessen zu Zweit mit 2-4 Mojitos bezahlt man gut zwischen 20 und 50 CUC (1 CUC ist etwa gleich viel wie 1 Franken). Leider aber steht das in keinem Verhältnis, was die Kubaner verdienen (ca. 30 CUC pro Monat); bis zu 90% von allen eingenommenen Geldern (egal ob Restaurant, Unterkunft, Reiseguide, Transport, etc.) geht an den Staat. Wir haben auf alle Fälle sehr viel Geld in Kuba gebraucht, viel mehr als wir gedacht haben. Siehe weiter unten „was kosten zwei Wochen Kuba“
  • Staat: Kubas Geschichte teilt sich in zwei Epochen; vor der Revolution und nach der Revolution. Viele sind dankbar für die Revolution, aber gerade die jüngeren Kubaner schreien nach Veränderungen und werden je länger je mehr unzufrieden, dass so wenig im Land vorwärts geht
  • Polizei: jeder Kubaner hat Angst vor der Polizei. Diese ist sehr präsent im Land und kontrolliert sehr oft und überall
  • Taxis: es gibt „gelbe“ Taxis mit modernen Autos, sowie viele Oldtimer-Taxis, Velo-Taxis, Kutschen oder auch Mofa-Taxis. Gelbe Taxis und Oldtimer-Taxis sind in etwa gleich teuer; Velo, Kutsche oder Mofas sind günstiger. Preis immer vor der Fahrt aushandeln und dabei am Preis feilschen. Nie das bezahlen, was der Taxifahrer am Anfang will
  • Viazul: Touristenbusse (Reisebusse) zwischen allen grossen Städten. Fahrt zwischen 6 und ca. 30 CUC pro Person. Die Tickets am besten vorher erwerben übers Internet oder eine Reiseagentur. Mit den Tickets muss ca. 1h vor Abfahrt des Busses bei Viazul eingecheckt werden. Die Gepäckstücke werden separat geladen und mit Zetteln markiert, sodass jeder Reisende nur wieder sein eigenes Gepäckstück holen kann. Zwischen den Fahrten immer mal wieder Pinkel-Pausen. Wir waren sehr zufrieden mit dieser Art von Transport. Die Busstationen von Viazul sind immer im Stadtzentrum.
  • Internet: Es gibt mittlerweile in den besseren Hotels Internet. Jede Stadt hat zudem einen öffentlichen Platz mit WLAN (immer gut zu erkennen, wenn plötzlich viele Menschen an einem gleichen Ort am Handy sind, hats da WLAN). Das WLAN ist überall dasselbe; in jeder Stadt und in jedem Hotel – es ist vom Telefonanbieter ETECSA. Für zwischen 1 und 6CUC kann man sich eine WLAN-Karte von ETECSA kaufen, die dann 1h gültig ist. Mit dieser Karte kann man somit an jedem WLAN in jeder Stadt surfen. Die Karte kann bei ETECSA selber gekauft werden (lange Wartezeiten), auf der Strasse bei illegalen Händlern oder am Einfachsten in Hotels. Die Preise variieren je nach Anbieter.
  • Sicherheit: wir haben uns in Kuba immer sicher gefühlt. Diebstähle kommen vor, ebenso Einbrüche in Hotels und Casa Particulares. Aber sie halten sich in Grenzen. Mit der notwendigen Sicherheit sollte nichts passieren.
  • Casa Particulares: dies sind private Unterkünfte von Kubanern, meistens ein Zimmer mit Bad direkt in deren Haus. Die Unterkünfte sind stets an einem blauen Anker-Symbol zu erkennen und zahlreich vorhanden. Frühstück wird für durchschnittlich 5 CUC angeboten und ist extrem reichhaltig! So spart man sich gleich das Mittagessen. Manchmal wird zudem auch Abendessen angeboten, was meistens viel besser ist als in den Hotels. Für uns waren es super Unterkünfte, zumal man so auch etwas vom Leben der Kubaner mitbekommt, extrem freundlich behandelt wird und es auch immer sehr spannend war die Unterkünfte und deren Interieur zu erkunden.
  • Orientierung: ich habe vor der Reise in Google Maps alle Städte, welche wir besuchen wollten, offline verfügbar gemacht (braucht nur ein paar MB Platz). Somit konnten wir uns bei Bedarf jeweils per GPS orten lassen und haben uns so immer leicht zurecht gefunden. Sind nämlich die Karten einst offline auf dem Handy braucht es kein Internet mehr für die Nutzung der Karten.
  • Vor Ort Ausflüge buchen: in jeder Stadt gibt es ein Büro von Cubatours, welche Tagesausflüge anbieten. Das funktioniert sehr gut und wir wurden auch stets pünktlich und mit einem modernen Reisecar abgeholt. Zudem werden auf der Strasse Ausflüge angeboten oder auch teilweise in den Casa Particulares. Ebenso kann man z.B. mit einem Taxichauffeur eine Tour oder auch Stadtbesichtigung aushandeln. Bei www.getyourguide.ch gibt’s zudem auch einige Touren.
  • Hurrican Irma: ja der Sturm hat Schäden auf der Insel verursacht, z.B. an der Häuserfront in Havanna an der Meer-Bucht. Wir sind aber während unserer Reise auf keine Hindernisse gestossen und es funktioniert alles wieder mit Wasser und Strom.

Und was kosten zwei Wochen Kuba?
Das ist in der Tat eine schwierige Frage, die man sich aber unabdingbar stellen muss. Da man in Kuba mit Kreditkarten nur schwer an Geld kommt, ist es einfacher vor der Reise alles in Bargeld mitzunehmen. Wir haben zu Zweit für zwei Wochen Kuba noch Total 1400 CUC benötigt (obwohl Flüge, Unterkünfte, Frühstück und 3 Stadtführungen bereits inbegriffen waren). Ok wir haben an jedem Abend sicher 4-6 Cocktails getrunken 🙂 Kosten pro Cocktail zwischen 3 und 4 CUC.
Für ein Abendessen ohne Getränke muss man durchschnittlich mit 7-15 CUC pro Person rechnen. Am günstigsten sind Spaghetti und Pizza für 3-5 CUC.
Die Ausflüge sind teuer und auf diese wollten wir keinesfalls verzichten. Wenn man schon mal in einem Land ist, möchte man dieses auch anschauen. Hier eine Auflistung der Preise unserer Ausflüge:

  • Ausflug von Vinales nach Cayo Levisa für 2 Personen: 78 CUC (inkl. zwei Sandwiches, Busfahrt, Fahrt mit Fähre und Liegen auf der Insel)
  • HopOn HopOff Bus Havanna für 2 Personen: 20 CUC
  • HopOn HopOff Bus Vinales für 2 Personen: 10 CUC
  • 10 Stündige Oldtimertour von Havanna in den Zapata NP für zwei Personen: 300 CUC (Rückblickend viel zu teuer)
  • Ausflug von Trinidad in den Park Cubano für 2 Personen: 34 CUC
  • 1h Stadtrundfahrt mit Taxi durch Cienfuegos: 20 CUC
  • 1h fahrt mit Taxi von Cienfuegos zum botanischen Garten inkl. Eintritt und deutschem Guide: 30 CUC
  • 30min Stadtrundfahrt durch Varadero mit Oldtimer-Cabrio: 18 CUC
  • 2h Ausflug mit Oldtimer und englischem Guide von Trinidad ins Valle de los Ingenios für 2 Personen: 50 CUC
  • 11h Ausflug von Varadero mit Jeeps ins Valle de Yumurí inkl. Schnorcheln, Reiten, Mittagessen, Bootfahrt für 2 Personen: 250 CUC
  • 1h Tauchausflug am Playa Coral für 1 Person: 30 CUC

Reiseverlauf

2.2.2018-5.2.2018: Havanna
Freitag, 2. Februar
Mit Iberia sind wir zuerst von Zürich nach Madrid und danach weiter nach Havanna geflogen. Bei der Zwischenlandung in Madrid haben wir uns gleich mal grosszügig verpflegt mit einem leckeren spanischen Schinken-Sandwich und auch einen Abstecher in den Burger King haben wir noch gemacht. Die Reise war ja schliesslich lang 🙂  Nach einem langen Flug sind wir dann endlich um 20:30 Uhr auf Kuba gelandet. Nach einer gefühlten Ewigkeit hatten wir dann auch unser Gepäck und haben dann gleich mal am Flughafen unser Geld gewechselt. Danach wurden wir von einem Chauffeur direkt in unser Casa Particulares „Casa Yolanda“ in Havanna gebracht worden. Todmüde sind wir dann auch sofort eingeschlafen, schliesslich war es zu Schweizer Zeit da schon Morgens um 2 Uhr.

Samstag, 3. Februar
Unser erstes Frühstück in Kuba; reichhaltig mit vielen Früchten, frisch gepresstem Fruchtsaft, Kaffee, Fleisch und Käse, Eiern und Brot (so ein Frühstück haben wir dann in jedem Casa Particulares erhalten). Frisch gestärkt wurden wir dann für einen 3 stündigen Rundgang durch den alten Stadtteil von Havanna abgeholt (war in der Reise inkludiert). Wir haben viel spannendes über Havanna erfahren; extrem spannend waren die vielen verschiedenen Bauten aus den verschiedenen Zeitaltern! Nur schade, dass die Stadt relativ fest zerfällt, nur wenige Gebäude sind gut erhalten. Total fasziniert waren wir natürlich von den vielen Oldtimern, welche überall in Kuba wie selbstverständlich auf den Strassen herumfahren. Für uns war Kuba sozusagen eine Zeitreise zurück in eine Zeitepoche, welche wir nicht mehr miterlebt haben. Nicht nur die Häuser und Autos sind wie vor ca. 50 Jahren, sondern auch viele Möbel und Geschirr.
Etwas schade für uns war, dass in Havanna fast keine Shops vorhanden sind und ebenso nur wenige Restaurants. Das mit den wenigen Shops ist anscheinend in ganz Kuba ein Problem; Kubaner haben es sehr schwer an Kleidung oder sonstiges heranzukommen (gerade modernere Dinge). Vieles muss auf dem Schwarzmarkt gekauft werden oder mit Touristen getauscht werden.
In der Bar „Mojito-Mojito“ genossen wir erst mal einige erfrischende Mojitos und assen Paella zu kubanischer Livemusik. Mit dem HopOn Bus sind wir schlussendlich einmal um Havanna gefahren. Abends haben wir günstig Pizza gegessen und Mojitos getrunken und sind dann früh wieder zu Bett gegangen; die Zeitverschiebung hat sich doch noch etwas bemerkbar gemacht.

Sonntag, 4. Februar
Um 7:30 Uhr gabs schon Frühstück, denn um 8 Uhr wurden wir abgeholt für unsere 10 stündige Oldtimer-Tour inkl. deutschem Guide (gebucht bei oldcarshavana.com). Auf dem Programm stand eine rund 2.5 stündige Fahrt (pro Weg) in den Süden der Insel in den Zapata National Park. Dort gings mit dem Schiff zu einer Insel mit Nachbildungen aus der Indianer-Zeit, sowie auf einen Rundgang durch eine Krokodilfarm. Im Anschluss konnten wir nahe der Playa Larga im Meer schnorcheln; es gab extrem viele Fische dort. Leider war aber die Strömung recht stark und der Wellengang auch. Zurück in Havanna assen wir nochmals Pizza zum Znacht und gingen nochmals früh zu Bett – nachdem wir zum ersten Mal unser Gepäck wieder frisch gepackt hatten.

5.2.2018-8.2.2018: Vinales
Montag, 5. Februar
Uff… 6:30 Uhr aufstehen! Kurzes Frühstück, danach wurden wir per Chauffeur zur Viazul Busstation gebracht. Danach gings mit dem Viazul Bus in einer 4stündigen Fahrt nach Vinales – das Tal der Tabak- und Kaffeebauern. Schon bei der Anreise freuten wir uns, das Tal mit den vielen Hügeln sah schon von weitem sehr schön aus, ebenso das überschaubare Vinales mit vielen Restaurants und Bars. Wir checkten in unserem Casa, dem „Casa Villa Silvia“ ein und waren gleich begeistert von der schönen Unterkunft mit riesigem Innenhof und einer Terasse zum sünele.
Schon wenig später starteten wir unsere Erkundungstour durch Vinales und waren begeistert von den vielen schönen Häusern (weit besserer Zustand wie in Havanna), den vielen alten Häusern und auch dem Treiben auf den Strassen (Fortbewegung per Kutsche mit Pferden oder Ochsen ist für Kubaner ganz normal). Irgendwann wurden wir dann durstig und sind in einer kleinen Bar hängen geblieben. Der Barkeeper meinte es sehr gut mit uns und füllte unsere Mojito-Gläser fast nur mit Rum. So hatten wir nach je 2 Gläsern Mojito nachmittags um 16 Uhr einen totalen Absturz; vor allem ich 🙁 Nach einigen Stunden ausnüchtern in unserem Casa gings aber wieder 🙂
In unserem Casa wurde uns ein Abendessen angeboten für 12 CUC pro Person, welches wir gerne annahmen. Wir wurden super bekocht, das war wirklich super lecker! Es gab Fisch mit Reis, schwarzen Bohnen, Salat, Chips aus Maniok Wurzel und einen extrem guten Dessert mit süsser Kokosnuss zusammen mit Käse.
Später am Abend surften wir auf kubanische Art im Internet; nämlich mitten in Vinales auf dem Kirchenplatz (einziger Platz mit Internet in Vinales). Wieder gings relativ früh zu Bett, die Mojitos am Nachmittag waren doch etwas gar hart.

Dienstag, 6. Februar
Nach einem guten Frühstück in unserem Casa gings auf zu einer Tabacco Walking Tour durchs Tal von Vinales (in unserer Tour inkludiert). Schon nach wenigen Minuten zu Fuss ist man ausserhalb des Dorfes mitten auf dem Land zwischen vielen Bauernhöfen und Tabakpflanzen. Der Rundgang zu Fuss war wirklich super und wir haben viele Infos zum Tabak- und Kaffeeanbau erhalten. Ebenso konnten wir einen Kaffee-Bauern besuchen und auf einem Tabak-Bauernhof beim Rollen von Zigarren zuschauen. Auf dem Rundgang waren noch 4 deutsche Touristen mit dabei, war sehr unterhaltsam und informativ mit ihnen. Auch diese Tour endete auf kubanische Art – mit einem Pinja Colada direkt aus der Kokosnuss.
Später fuhren wir mit dem HopOn Bus von Vinales zuerst hoch hinauf zum Hotel „La Ermita“, um die Aussicht auf Vinales geniessen zu können, danach weiter zur Mural Prehistoria und einigen weiteren Stopps. Den Sonnenuntergang haben wir schlussendlich von der Dachterasse in unserem Casa genossen und sind danach wieder super bekocht worden in unserem Casa; diesmal mit Poulet (und den gleichen Beilagen wie am Vortag). Wieder sehr lecker gewesen!
Der Höhepunkt vom Tag war dann in der Bar „100% Cuba“ in Vinales! Der bestellte Pina Colada kam im Glas ohne Alkohol auf dem Tisch, zusammen mit einer vollen Flasche Rum. Man konnte selber soviel Rum in den Cocktail geben wie man mochte – kostete gleich viel; egal ob mit Alkohol oder ohne 🙂

Mittwoch, 7. Februar
Bei Cubatur hatten wir am Vortag einen Ausflug zur kleinen Insel „Cayo Levisa“ gebucht. Um 8:30 Uhr ging es von Vinales los auf einer ca. 1stündigen Bustour zum Fährhafen, wo wir wiederum nochmals ca. 1 Stunde mit der Fähre zur Insel brauchten. Auf der Insel selber hat es 1 Hotel, 2 Restaurants, 1 Arzt und viele Liegen und Sonnenschirme (welche nichts kosten). So genossen wir einen Tag karibischen Inseltraum mit weissem Sand und türkisblauem Wasser. Tat gut nach dem vielen Reisen mal einen Tag zum Abschalten zu haben!
Um etwa 19 Uhr waren wir zurück in Vinales und haben dann in einer Pizzeria gegessen (da Pizza in Kuba nur sehr wenig kostet, wollten wir so etwas Geld sparen. Lecker war sie auf Kuba eigentlich nie).

8.2.2018-10.2.2018: Cienfuegos
Donnerstag, 8. Februar
Aufstehen um 5:30 Uhr! Diese Ferien haben mir bezüglich des Aufstehens fast umgebracht! Um 6:15 Uhr haben wir bei Viazul eingecheckt und um 6:45 ging der Bus los nach Cienfuegos, welches wir um 14:30 Uhr erreichten. Netterweise haben wir von unserem Casa als Frühstück-Ersatz 2 Sandwiches für unterwegs erhalten. In Cienfuegos bezogen wir erstmal unsere Unterkunft, das Casa „Casa Martha Peña“. Danach erkundeten wir zu Fuss die Stadt, mussten aber feststellen, dass es a) mega heiss war und b) Cienfuegos ausser zwei grössere/schönere Strassen mit Läden und einigen Gebäuden nicht wirklich viel zu bieten hat. So verbrachten wir erstmal einige Stunden in unserem Casa mit Lesen und Relaxen.
Später haben wir zu Fuss ein Restaurant gesucht und sind schlussendlich in einem Velo-Taxi gelandet um schneller vorwärts zu kommen. Der Fahrer wiederum hat uns dann ein Restaurant empfohlen und uns kurzerhand in eine Seitengasse von Cienfuegos gefahren (ja, kurz war mir nicht mehr ganz wohl wo uns der jetzt wohl hinbringt). Aber es war dann ein super und völlig unerwarteter Tipp! Eigentlich hatten wir eine völlige Bruchbude von Restaurant erwartet, aber es war extrem schön gemacht in Form eines Piratenschiffes mit Sicht auf die Bucht. Leider wissen wir den Namen nicht mehr…

Freitag, 9. Februar
Um 8 Uhr haben wir in unserem Casa Frühstück gegessen, später sind wir zu Fuss zu einer weiteren Stadterkundungstour aufgebrochen. Da es aber um 9:30 Uhr bereits sehr heiss war, sind wir schlussendlich im Taxi zu einer Stadtrundfahrt aufgebrochen. Der Fahrer konnte relativ gut englisch und hat uns zu allen interessanten Plätzen von Cienfuegos gefahren und auch viel über die Stadt erzählt. Wir haben den Fahrer gleich für zwei weitere Stunden gebucht, er hat uns dann zum botanischen Garten nahe Cienfuegos gefahren, da eine Stunde gewartet und uns schlussendlich wieder zurückgefahren. Der botanische Garten war sehr interessant; gegründet um 1901 durch zwei Amerikaner, zwischen 1920 und 1960 war er dann von der Universität Harvard erweitert worden. Durch die Revolution ist er in Kubanische Hände gefallen. Er beherbergt viele Bäume aus aller Welt und ist riesengross. Wir haben nur einen kleinen Teil davon gesehen. Super war die Führung mit einer deutschen Führerin, welche uns viele interessante Infos zu den Bäumen und Pflanzen geben konnte. Der Eintritt in den Park mit 2.5 CUC pro Person war schon sehr günstig, der Führerin selber konnte man dann selber ein Trinkgeld im eigenen Ermessen geben. Sie hat Deutsch studiert und wirklich sehr gut gesprochen, war für uns auch mal wieder schön, uns leicht verständigen zu können.
Den Nachmittag haben wir wiederum in unserem Casa verbracht, denn wir waren beide mittlerweile etwas von Durchfall und Magenkrämpfen geplagt. Später haben im Restaurant „El Mirador“ gegessen, was der Hammer war. Über viele (teils schmale) Treppen und mitten durch ein kubanisches Wohnzimmer gings hoch hinauf auf eine Dachterasse von einem Haus, worauf sich das Restaurant mit super Ausblick über Cienfuegos befand. So konnten wir dann auch den Sonnenuntergang so richtig geniessen. Nach dem Essen gönnten wir uns dort noch einige Drinks, genossen die Livemusik und tollerweise hatte man da kostenloses Internet, welches wir dann doch auch nutzten. Wenn man nur alle paar Tage mal ans Internet kommt, ist man wirklich froh darüber.

10.2.2018-13.2.2018: Trinidad
Samstag, 10. Februar
Wiederum haben wir um 8 Uhr in unserem Casa Frühstück gegessen und unsere sieben Sachen wieder zusammen gepackt. Um 11:50 Uhr fuhr dann schlussendlich der Viazul in einer 1.5 sündigen Fahrt nach Trinidad. Schon bei der Ankunft waren wir begeistert von Trinidad; viele kleine bunte Häuser und viele gepflasterte Strassen. Wir bezogen unser Casa „Hostal Casa Diez“ und machten uns zu Fuss auf, Trinidad zu erkunden. Das Stadtzentrum ist sehr kompakt und es kann alles gut zu Fuss besichtigt werden. Wie in Vinales hat es auch in Trinidad zahlreiche Restaurants und Bars. Später am Abend hatten wir dann unverhofft ein romantisches Abendessen; durch einen Regenfall viel der Strom in Trinidad für ungefähr eine Stunde aus, so assen wir gemütlich bei Kerzenschein in einem Restaurant.

Sonntag, 11. Februar
Irgendwie hatten wir uns ans früh aufstehen gewöhnt und somit sassen wir um 8 Uhr am Frühstück in unserem Casa. Unser Casa hatte uns einen Oldtimer inkl. englischem Guide vermittelt, welche  uns auf einer 2stündigen Tour ins Zuckertal „Valle de los Ingenios“ fuhr. In diesem Tal wurde im 19. Jahrhundert Zucker und auch Rum hergestellt in über 46 Zuckermühlen. Für die Zuckerherstellung wurden damals über 30’000 Sklaven von Afrika in dieses Tal gebracht, die Geschichte rund um diese Zuckermühlen daher sehr interessant, speziell und auch etwas traurig. Schlussendlich ist auch Trinidad durch dieses Tal entstanden. Wir besichtigten zuerst einige einigermassen erhaltene Zuckermühle und danach fuhren wir auch noch zum Turm „Torre de Iznaga“. Dieser rund 50 Meter hohe Turm wurde um 1816 erbaut und diente zur Beaufsichtigung der Sklaven. Heute kann er bestiegen werden, um die Aussicht auf das Tal zu geniessen. Leider ist das etwas eine Touristen-Hochburg und es hat neben zahlreichen Touristen auch noch viele Einheimische, welche einem etwas andrehen wollten. Aber alles in allem doch ganz nett.
Später haben wir mal wieder auf kubanische Art im Internet gesurft; diesmal im Park vor dem Hotel Iberostar mitten in Trinidad 🙂
Um 15:30 Uhr wurden wir schlussendlich von einer englischen Führerin zur Stadtführung durch Trinidad mit anschliessendem Cocktailworkshop abgeholt (ebenfalls in der Tour inkludiert). Eine Führung durch diese Städte ist wirklich empfehlenswert, alleine würde man diese Details von den Häusern und deren Geschichte gar nicht wahrnehmen. Auch ein Eiskaffee im „Cafe don Pepe“ war mit in der Tour dabei, danach gings in die Bar „Giroud“, in welcher wir mit dem Barkeeper einen kleinen Cocktailworkshop hatten und dabei lernten wie man Mojito, Cuba Libre und Canchánchara (Cocktail aus Trinidad) mixt. Gerade der Canchánchara hatte es uns extrem angetan (Zutaten Honig, Zitronensaft, Rum und Wasser), dieser war wirklich sehr süffig! Nach einiger Zurückhaltung war der Barkeeper dann sehr offen und gesprächig und hat uns vieles über Kuba erzählt. Gerade auch Dinge, die man sonst eben nicht direkt erfährt, z.B. wie ein Kubaner an moderne Kleider oder moderne Handys kommt. Wir haben dann dort auch noch einige Drinks mehr getrunken, bevor wir wieder im gleichen Restaurant wie am Abend zu vor zu Abend gegessen hatten (die mal mit Licht bzw. Strom).

Montag, 12. Februar
Wiederum um 8 Uhr unser gewohntes Frühstück in der Casa. Um 9:30 Uhr mussten wir uns dann vor dem Büro von Cubatour besammeln für den gebuchten Ausflug mit einem russischen Truck in den Park Cubano. Der russische Truck war eher ein Witz, bzw. ein Bus mit normalen Rädern und die Farht in den Park nicht wirklich spannend. Der Park Cubano selber ist aber sehr schön. Dort ging es auf einer 3km langen Wanderung entlang von einem Fluss zu einem kleinen Wasserfall, wo wir Zeit zum Schwimmen hatten.
Zurück in Trinidad sind wir noch etwas durch die Stadt geschlendert, haben einen leckeren Dessert in einer Konditorei gegessen, nochmals einen Eiskafi im Cafe don Pepe genossen und schlussendlich mal wieder unsere Rucksäcke in der Unterkunft zusammen gepackt. Abendessen gabs wiederum auf einer Terasse, diesmal vom Restaurant „El Dorado“, wo wir wiederum auch gleich den Sonnenuntergang geniessen konnten. Später fanden wir eine lustige Bar mit Geldscheinen aus aller Welt an der Decke, sowie Tischen aus alten Fernsehern und Nähmaschinen und die originellste Sitzgelegenheit überhaupt; in einer Badewanne. Auch dort gönnten wir uns nochmals den Cocktail von Trinidad, den Canchánchara.

13.2.2018-16.2.2018: Varadero
Dienstag, 13. Februar
Wie könnte es auch anders sein, wir mussten mal wieder früh aus dem Bett 🙁 Aufstehen 5:30 Uhr! Um 7 Uhr fuhr der Viazul Bus dann nach Varadero. Ausgestattet waren wir wiederum mit Sandwiches aus unserem Casa. Nach langer Fahrt kamen wir dann schlussendlich um 14:30 Uhr in Varadero an und bezogen das letzte Casa unserer Reise, das „Casa Bebita Home“. Zu Fuss erkundeten wir etwas Varadero und waren schnell enttäuscht. Varadero ist mehr ein touristischer Ort für Standurlaub (der Strand ist wirklich super schön und mega lang), der Ort selber aber nicht wirklich toll und hat auch nicht wirklich mehr viel mit Kuba zu tun. Er besteht mehr aus Hotels. Restaurants hatte es auch nicht gerade haufenweise. Aber wir waren zum Glück schon vorbereitet, dass Varadero nicht wirklich kubanisch ist. Für uns wars trotzdem ok, schlussendlich wollten wir am Ende von unseren Ferien noch etwas relaxen und für das war es genau richtig.
Abends haben wir uns mit Jasmin und Roman, einem befreundeten Kollegenpaar aus der Schweiz, getroffen. Die beiden sind ebenfalls gerade auf Kubarundreise gewesen und so haben wir geschaut, dass wir noch einige Tage zusammen verbringen können.
Abendessen gabs dann schlussendlich im Steak-Restaurant „El Toro“. Preislich etwas höher, dafür gut. Später haben wir in einer Bar nahe unserem Casa noch einige Mojitos getrunken und Live-Musik von einer „Girlie“-Band gehört. 

Mittwoch, 14. Februar
Um 7:15 Uhr assen wir Frühstück in unserer Casa und um 8 Uhr wurden wir dann zusammen mit Jasi und Roman mit dem Bus zu unserem Tagesausflug ins Valle de Yumurí abgeholt. Diese Tour hatten wir vorab bei getyourguide.ch gebucht. Nach kurzer Busfahrt konnten wir zu Viert in einen Jeep umsteigen, in welchem es im „Jeep-Konvoi“ dann in Richtung Valle de Yumurí ging. Unser erster Halt war am „Playa Coral“, wo wir Zeit zum Schnorcheln gehabt hätten. Aufgrund der Wellen entschieden wir uns aber dagegen. Neben Schnorcheln wurde da auch Tauchen angeboten – auch für absolute Tauch-Unerfahrene wie mich. Der Anbieter machte einen seriösen Eindruck und so liess ich mich kurzerhand in Tauchanzug verpacken und erhielt Instruktionen, wie das mit dem Tauchen so vor sich ging. Schon wenige Minuten später befanden wir uns im Meer, wo ich mich unter Wasser erstmal an das Atmen mit der Sauerstoffflasche gewöhnen musste. Dies ging aber doch gut und so tauchten wir schon kurze Zeit später los. Vorbei an vielen Fischen und einigen kleineren Korallenriffen. Der Tauchlehrer war dabei die ganze Zeit direkt bei mir und hat immer geschaut, ob alles ok war. War schon speziell sich so auf seine Ausrüstung zu verlassen und immer schön durch den Mund zu atmen. Habe immer versucht, schön ruhig zu bleiben 🙂
Da der Druckausgleich unter Wasser gut funktionierte und ich mich wohl fühlte, sind wir schlussendlich bis auf 7 Meter hinuntergetaucht und am Schluss konnte ich auch selbständig neben ihm hertauchen. War für mich ein tolles Erlebnis! Nach ungefähr 30 Minuten war unser Tauchgang dann zu Ende.
Weiter ging unsere Fahr zur „Cueva Saturno“, einer Höhle, in welcher man hätte Schwimmen können. Die Höhle selber hat auch wirklich toll ausgeschaut, leider war sie aber total mit Touristen überfüllt und daher hatten wir auch gar keine Lust da mit so vielen Menschen gleichzeitig schwimmen zu gehen. Zudem hätten wir nur gerade 35 Minuten Zeit dafür gehabt…
Auf einer sehr unebenen und holprigen Strasse führte uns unsere Fahrt hindurch durch die Stadt Matanzas raus aufs Land zur Rancho Gaviota, wo wir mit vielen anderen Touristen Mittagessen hatten. Ebenfalls auf dieser Ranch konnten wir noch kurz reiten, bevor es dann kurze Zeit später mit dem Jeep wieder weiter auf der holprigen Strasse ging hinunter zum Fluss „Rio Canimar“, wo wir unseren letzten Programmpunkt hatten; eine „Speed“-Boottour auf dem Fluss. Die Tour stellte sich aber dann als eher langweilig und ziemlich ohne „Speed“ dar, da man im Boot-Konvoi hintereinander auf dem Fluss entlangfahren musste und jedes mal wenn man mal etwas das Gas am Boot aufgedreht hat auch gleich der Guide blöd gepfiffen hat. Die Aussicht vom Fluss aus war aber durchaus schön.
Abendessen hatten wir dann schlussendlich im Restaurant „Bodeguita del Medio“, welches schön gestaltet ist und die Speisen waren auch lecker. Leider haben wir aber im total überkühlten Raum fast 1.5h auf unser Essen warten müssen 🙁

Donnerstag, 15. Februar
Man merkt, dass wir im Relax-Modus waren; wir assen ausnahmsweise und für unsere Verhältnisse extrem spät Frühstück; nämlich erst um 8:30 Uhr :-p Später trafen wir uns mit Jasi und Roman am Strand, wo wir zuerst mal vor der Herausforderung standen, Sonnenliegen und Sonnenschirme zu ergattern. Diese stehen nämlich alle bei den All-Inklusive Hotels und stehen Individual-Touristen nicht zur Verfügung. Nach einer Diskussion mit einem der Aufsichtspersonen von diesen Hotels konnten wir aber dann für Total 10 CUC doch 4 Liegen und 2 Schirme haben. Zum Glück konnte Jasi so gut spanisch! Wir genossen den Tag am Strand und im Wasser mit viel Sonne und türkisblauem Meer.
Abends mieteten wir für eine halbe Stunde ein Oldtimer-Cabriolet und besichtigten Varadero. Mehr als eine halbe Stunde braucht man nicht dafür… Später assen wir im Waco’s Club wirklich ein sehr gutes, dafür etwas teureres Abendessen und liessen den Abend in der Beatles Bar mit Hammer Live-Musik von einer Rock-Coverband ausklingen.

Freitag, 16. Februar
Der Tag unserer Abreise… Schon früh packten wir daher unsere Rucksäcke und assen um 8:30 Uhr nochmals Frühstück. Später fanden wir – diesmal leichter – beim Hotel „Club Tropical“ 2 Liegen und 1 Sonnenschirm für 4 CUC ohne lange Diskussion. Dies dank einem Tipp von anderen Gästen in unserem Casa.
Nochmals genossen Sebastian und ich etwas Strand-Feeling. Um 11 Uhr gingen wir dann kurz zurück in unser Casa zum Duschen und um 12 Uhr mussten wir das Zimmer dann verlassen haben. Zum Glück konnten wir unser Gepäck noch in der Casa deponieren, sodass wir den Nachmittag nochmals am Stand verbringen konnten. Mittags verabschiedeten wir noch Jasi und Roman, welche kurz vor ihrer Weiterreise nach Trinidad standen. Um 17 Uhr wurden wir dann schlussendlich von einem Chauffeur in unserem Casa abgeholt und in einer rund 2stündigen Fahrt zum Flughafen von Havanna gebracht. Dort brauchten wir einige Geduld, bis wir dann endlich unser Geld wieder zurücktauschen konnten…
Um 22:15 Uhr ging dann unser erster Flug nach Madrid und von Madrid aus dann schlussendlich wieder zurück in die Schweiz. War gut, dass wir einen Nachtflug hatten, so ging die lange Flugzeit doch recht schnell vorbei.

Liste der Unterkünfte

  • Havanna: Casa Yolanda (https://www.airbnb.ch/rooms/15622773)
  • Vinales: Villa Silvia (https://www.cubaccommodation.com/pinar-del-rio/vi%C3%B1ales/apartment-casa-villa-silvia)
  • Cienfuegos: Casa Martha Peña (https://www.airbnb.ch/rooms/18659800)
  • Trinidad: Hostal Casa Diez (https://www.airbnb.ch/rooms/20687539)
  • Varadero: Casa Bebita Home (https://www.airbnb.de/rooms/12518935)

Fotos zu unserer Reise: http://www.gabis-reisen.ch/?p=11703